Notizen III  Ines Kollar

Rechtsschutzversicherung

Das Risiko einen Prozess zu verlieren, ist immer vorhanden – auch wenn man sich im Recht wähnt.

„Recht haben“ heißt noch lange nicht „Recht bekommen“. Bei Streitigkeiten mit dem Nachbarn oder im Rahmen von Miet- oder Arbeitsverträgen, sind nur wenige Menschen spontan in der Lage, für die Kosten eines Rechtsstreites in Vorkasse aufzukommen. Wenn der Kläger im schlechsten Fall verliert, findet nie eine Kostenerstattung statt. Dann ist es gut, über eine Rechtsschutzversicherung zu verfügen. Je nach vereinbarter Leistung übernimmt die Versicherung z. B. die Kosten für die Klärung, wer einen Unfall verursacht hat, verteidigt den Arbeitnehmer bei Differenzen mit dem Arbeitgeber oder unterstützt den Mieter im Fall einer Kündigung. Die Rechtsschutzversicherung zahlt die Kosten und Kostenvorschüsse, die zur Wahrnehmung der rechtlichen Interessen notwendig sind.

 

Welcher Bedarf kann versichert werden ?

Die meisten Rechtsschutzversicherungen funktionieren heute nach dem Modul-Prinzip, so dass der ganz persönliche und individuelle Bedarf abgesichert werden kann. Damit besteht entsprechende Flexibilität in der Prämie. In folgenden Bereichen kann ein Schutz abgeschlossen werden:
Privatrechtsschutz

• Arbeitsrechtsschutz

• Verkehrsrechtsschutz

• Mietrechtsschutz

 

Was wird dabei berücksichtigt ?

Die Prämien für RechtsschutzVersicherungen berücksichtigen:

  • Ihre Lebensstellung ( Single oder Familie )
  • Ihre Berufsstellung ( Angestellter, Beamter oder Selbständiger )
  • Selbstbeteiligungen
  • die versicherten Module

Was ist eine Wartezeit?

In der Rechtsschutzversicherung gilt bei verschiedenen Leistungsarten eine Wartezeit von zumeist drei Monaten, d.h. der Versicherungsschutz tritt erst nach Ablauf dieser Wartezeit ein. Die Versicherer wollen damit verhindern, dass der Versicherungsvertrag erst dann geschlossen wird, wenn der Versicherungsfall bereits eingetreten oder absehbar ist. Vergleichen Sie Leistungen und Prämien der Versicherer.